Dienstag, 29. September 2015

Geister-Shirt für Oskar


Ich kenne Oskar nicht persönlich, aber ich weiß, dass er ein geduldiger Junge ist. Oskar hat vier Geschwister (demnächst werden es sogar fünf sein) und bis auf das ungeborene Brüderchen haben sie ALLE vor ihm ein Shirt oder Kleid von mir bekommen (hier und hier und hier), die Zwillingsgeschwister sogar zweimal (hier nochmal). Oskar fand, er sollte auch mal an der Reihe sein, und so hat seine Mama nun auch für ihn ein Shirt nach seinen Wünschen bestellt.
Oskar steht auf Grusel, Gespenster und Halloween, deshalb ist es nicht ganz so bunt geworden, wie seine Mama zunächst geplant hatte, aber gemeinsam konnten sich die beiden dann auf eine Geister-Party im Kawaii-Stil einigen.


Es hat viel Spaß gemacht, das alles zu applizieren - das Grusel-Thema war bei uns lange Jahre sehr präsent, da meine Große im Oktober Geburtstag hat und wir einige Grusel-Geburtstags-Partys feiern durften, und Kawaii-Sachen mag ich als Japanisch-Sprachstudium-Absolventin natürlich auch sehr gerne. (-:
Für die Rückseite habe ich noch zwei passende Velours in meiner Kiste gefunden:


Jetzt fehlt noch ein Shirt für das kommende Geschwisterchen von Oskar ... (-;

Schnittmuster: Xater
Verlinkt beim Creadienstag.

Dienstag, 22. September 2015

Space Shuttle und Lokomotive


Für zwei Brüder, die ich vergangenes Jahr schon einmal benähen durfte, habe ich wieder zwei Shirts ganz nach Wunsch genäht.
Der Große hat sich pünktlich zum 7. Geburtstag ein Shirt mit Space Shuttle bestellt und hatte, wie ich das von ihm schon kenne, sehr präzise Vorstellungen und Wünsche: ein Space Shuttle in Weiß mit Schwarz, mit der Aufschrift "Space Shuttle" und mit der amerikanischen Flagge darauf. Und mit Flammen hinten. Und mit Geburtstagszahl am Ärmel.


Kurz und knapp der kleine Bruder: eine Lokomotive bitte (letztes Jahr sollte es noch eine Katze sein, auch er wird technischer ...).


Schnittmuster: Farbenmix "Xater"
Verlinkt beim Creadienstag und bei Made4boys.

Donnerstag, 17. September 2015

Jungle Flowers


Diese Woche hatte ich eigentlich kein Nähen für mich im Plan - ich bin gerade mit Aufträgen ziemlich eingedeckt und zwischendurch, wenn ein wenig Zeit bleibt, nähe ich immer mal wieder eine kleine bunte Jerseyquadrat-Decke für das Mini-Decki-Projekt für Flüchtlingskinder - heute konnte ich meine ersten vier Decken an Andrea in Wien übergeben.
Aber nachdem heute so ein schöner warmer Tag ist, dass man glatt nochmal barfuß und im kurzen Rock gehen kann, habe ich doch kurzerhand Kluntjebunts "Jungle Flowers" aus dem Regal gezogen und beschlossen, dass dieser schöne Jersey doch nicht bis nächsten Sommer auf seine Verarbeitung warten soll, sondern noch heute drankommen darf, und hab mir ein blitzschnelles V-Raglan von ki-ba-doo (ohne V *g*) daraus genäht.
Mehr als zwei schnelle iPad-Fotos von meiner Tochter kann ich euch aber leider nicht bieten - bin schon wieder weg, der Rasen muss noch gemäht werden ...
Dafür ist auf dem zweiten Bild Kater Muckla mit drauf.


Schönen Rest-Donnerstag!
Verlinkt bei RUMS.

Dienstag, 15. September 2015

Jersey-Decken mit Mini-Tutorial


Über den Sommer (und zuletzt letzte Woche) habe ich drei Patchwork-Decken aus Jersey-Quadraten genäht - zwei im Rainbow Style und eine etwas weniger farbenfroh, nach den Wünschen meiner Tochter.
Begonnen habe ich damit aus einer Not, als im August bei meiner Nähmaschine die Schraube an der Nadelstange gebrochen war und ich ein paar Tage ohne Nähmaschine auskommen musste, aber gerade große Lust auf Nähen hatte.
Solche Decken sind, bis auf das Binding, recht schnell genäht, finde ich, außerdem sind sie eine wunderbare Gelegenheit, um größere und kleinere Stoffreste zu verwerten.
Als ich die erste Decke auf Instagram gezeigt habe, gab es einige Fragen dazu, wie man sowas denn am besten macht, deshalb habe ich gedacht, ich fotografiere bei der zweiten bzw. dritten Decke einfach mal mit und schreibe euch auf, wie ich es mache.
Dass es so am besten ist, behaupte ich nicht. (-; 


Also, los gehts. Ein großes Bilder-Quadrat muss alles erklären. 


1. Passende Quadrate zuschneiden (meine sind 22,5  mal 22,5 inkl NZ) und auflegen (Achtung, dabei idealerweise keine junge Katze in der Nähe haben) - in meinem Fall zehn Reihen zu sieben Quadraten für eine Decke von ca. 143 mal 200 cm.

2. Quadrate reihenweise mit der Overlock zusammennähen, Reihen nacheinander ebenfalls mit der Overlock zusammennähen (etwas leichter geht es, wenn man jeweils Blöcke zu drei bis vier Reihen macht und nicht stur eine Reihe nach der anderen aneinander näht). Top bügeln.

3. Ober- und Unterteil verbinden, Schritt eins: Für das Unterteil Wellness-Fleece mit der RECHTEN Seite nach UNTEN flach auf den Boden auslegen, an den Rändern großzügig mit leicht ablösbarem Klebeband fixieren (meins ist glaube ich das "robuste Abdeckband" von Tesa, das lässt sich einerseits von Hand abreißen, sehr praktisch, klebt sehr gut, lässt sich dann aber auch gleich wieder rückstandsfrei entfernen).

4. Die oben liegende LINKE Seite vom Wellness-Fleece mit Sprühzeitkleber (ODIF 505 oder Ähnliches) ansprühen.

5. Freiwilligen Helfer holen und das Top zu zweit vorsichtig auf dem Fleece platzieren, rechte Seite vom Top zeigt nach oben. (Es ist sehr hilfreich, wenn das Fleece ein wenig größer ist als das Top!)
Nun vorsichtig von der Mitte weg Falten ausstreichen und alles ein wenig glätten.

6. Nadeln! Am Rand rundherum das Top großzügig mit dem Fleece mit Nadeln verbinden (lange Quiltnadeln sind hilfreich). Klebeband beim Stecken entfernen.

7. Nun, von der Mitte beginnend, einige Quadrate quilten, also abnähen. Ich habe dazu einen groß eingestellten Geradstich (Stichlänge 3,6 bis 4) verwendet bzw. bei der zweiten Decke einen flach eingestellen Zickzack-Stich. Bei mir ging es mit Geradstich besser, aber das ist sicher je nach Maschine unterschiedlich. Vorsicht, nicht ganz an den Kanten der Quadrate nähen (innen sind ja die Overlock-Nähte), sonst klappt es nicht so gut. Lieber einen guten Zentimeter innerhalb vom Rand der Quadrate nähen. Ich habe pro Reihe 1-2 Quadrate abgenäht, immer schön verteilt. (Übrigens nähe ich so große Dinge immer am liebsten am Fußboden - wenn man mit einer Maschine mit Start/Stop-Taste näht anstatt mit Fußpedal, geht das ganz gut. Dann kommt auch kein Zug drauf beim Nähen, der ansonsten durch das Gewicht der Decke entsteht, wenn sie z.B. vom Tisch runterhängt.)

8. Nun den überflüssigen Rand vom Wellness-Fleece abschneiden und (sorry, kein Foto!) die ganze Decke an den Kanten mit der Overlock versäubern. Dazu an den Overlock die größtmögliche Stichbreite einstellen - es geht nicht um Schönheit, sondern nur um Bequemlichkeit hinterher beim Binding.

9. Binding! Das ist die schöne Einfassung vom Quilt. Normalerweise wird sie aus Baumwolle gemacht, aber normalerweise ist ein Quilt ja auch nicht aus Jersey. Ich habe deshalb konsequenterweise auch das Binding hier aus Jerseystreifen genäht, mich aber sonst ganz genau an das Tutorial von Jenny Doan von der Missouri Star Quilt Company gehalten. Teile davon gucke ich jedes Mal wieder an, wenn ich ein paar Monate lang kein Binding gemacht habe, ich geb's zu. Aber sie erklärt das wirklich gut. Ein Binding von Hand dauert dann leider schon zwei, drei Stündchen oder so, aber es gibt auch eine Version mit der Maschine, die habe ich allerdings noch nie probiert.
Dann jedenfalls: FERTIG! :-))

Falls ihr noch Fragen habt, immer heraus damit. Ich versuche gerne, sie zu beantworten.

Hier ist noch die Decke für meine Tochter:


Na, habt ihr das Herz erkannt?

Verlinkt beim Creadienstag und bei Create in Austria.

Donnerstag, 10. September 2015

Renegades


Renegade (to renegade - rebellieren, desertieren) - Abtrünniger, Deserteur, Überläufer, Rebell.

Ein Lieblingssong von mir, "Renegades" von den X Ambassadors. Hat mich den ganzen Sommer lang begleitet und motiviert. 
Das passende Shirt (eine "Joana" von Farbenmix) habe ich schon vor einigen Wochen genäht, aber bis heute außer einem schnellen Handy-Bild nicht fotografiert, deshalb jetzt oben nur ein Regen-Foto, getragen zusammen mit meiner "Cassie"-Hose.


Ich empfehle auf jeden Fall auch das Video zum Song, ich finde es toll. Die Band besteht aus zwei Brüdern und zwei Freunden, einer der beiden Brüder ist seit Geburt blind (das ist ein Thema in dem Video).


Verlinkt bei RUMS.

Dienstag, 8. September 2015

Maxi


Manche Dinge im Leben kommen ziemlich unerwartet.
Genau heute vor zwei Monaten haben wir unseren geliebten Kater Fritzi verabschiedet. Und vor zwei Tagen haben wir nun seinen Bruder und treuen Gefährten Maxi begraben.


Der Tod von Fritzi war keine Überraschung, wir haben uns lange darauf vorbereitet. Er war seit September 2011 an einem Fibrosarkom erkrankt und einige Male operiert worden; wir haben den Zeitpunkt des Abschieds eine Weile überlegt und immer abgewogen, ob es für ihn noch erträglich ist, wie es für uns ist und so weiter. Und trotzdem war es sehr schwer und wir weinen auch jetzt noch, weil er uns sehr fehlt.

Besonders hat Kater Maxi seinen Bruder vermisst. Die beiden waren ihr ganzes 15-jähriges Leben immer zusammen und auch wenn sie zwischendurch recht böse aufeinander sein konnten und nur selten zusammengekuschelt geschlafen haben, waren sie doch offenbar recht eng verbunden.

Maxi hatte nun schon seit längerem eine starke Arthrose und hat richtig wie ein "alter Herr" ausgesehen, mit deutlichen Schwierigkeiten in der Bewegung, aber trotzdem hat er mit Appetit gefressen, war gern im Garten und hat immer noch unserer schwarzen Katze, die er nicht leiden konnte, eins draufgegeben, wenn sie an ihm vorbeikam.

Am vergangenen Samstag, als ich nach einem ausgefüllten Vormittag (Flohmarkt mit meiner Großen bei uns im Ort am Hauptplatz) wieder zuhause war, fiel mir auf, dass er eigentlich seit dem Vortag nichts gefressen hatte (bei vier hungrigen Katzen im Haus merkt man sowas nicht immer sofort ...), auch das sogleich angebotene Futter lehnte er ab, beim Weggehen knickte er um und fiel hin.
Sofort Tierärtzin.
Die Tierärztin meinte, offenbar Nieren- und/oder Leberversagen, er sei schon komplett deydriert und sehe auch sonst schlecht aus, sie würde ihn wohl gleich einschläfern. Das war mir dann im Moment irgendwie zu viel, ich konnte gar nichts sagen, auch die mitgekommenen Kinder waren ganz bestürzt, und so schlug die Ärztin vor, noch eine Infusion zu verabreichen und abzuwarten, ob er sich wieder erholen und zu fressen beginnen würde.
Das war dann aber eine verkehrte Entscheidung, die ich hinterher recht bereut habe, denn dem Kater ging es abends und nachts sehr schlecht und ich hatte dann Mühe, bei uns heraußen jemanden zu finden, der ihn am Sonntag einschläfern konnte (den weiten Weg in die nächste Tierklinik wollte ich ihm nicht mehr antun) - um 13:30 hatte der örtliche Tierarzt endlich Zeit für uns.

Fritzi haben wir vor zwei Monaten zuhause verabschiedet - das war ja ein geplanter Abschied, da konnte meine beste Freundin, die Tierärztin ist, aber leider nicht hier wohnt, zu uns nach Hause kommen. Bei Maxi war es nun alles andere als sanft und ruhig, aber wir waren trotzdem froh, dass er erlöst werden konnte, denn es ging ihm wirklich nicht gut.

Ich habe auch für Maxi ein Video gemacht.
Eigentlich wollte ich einen ganz anderen Song nehmen, aber als uns die Tierärztin am Samstag alle Hoffnung genommen hat, lief bei ihr im Radio gerade "See You Again".
Sowieso haben wir uns die ganze Zeit damit getröstet, dass Fritzi seinen Bruder zu sich holt, und so habe ich nun Wiz Khalifa hinter die Bilder gelegt.
Hier könnt ihr das Video ansehen, wenn ihr wollt:
http://flipagram.com/f/bs03CUalC0

Und was ich noch sagen sollte: Danke, ihr zwei Süßen. Es waren 15 wunderbare Jahre mit euch beiden.

Donnerstag, 3. September 2015

Strength*Energy*Fantasy*Courage


Bei der Stoffprinzessin gibt es immer schon wunderbare Stoffe (und nein, sie sponsert mich leider nicht), aber seit diesem Sommer gibt es auch noch wunderbare Eigenproduktionen, zum Beispiel diese hier: Homemade Hero. Vom Konzept her ein toller Kinderstoff, perfekt für Babybodys und winzige Shirts ... aber es soll auch Erwachsene geben, die Superkräfte in Gläsern schätzen.
Ich zum Beispiel.
Schon öfter habe ich euch hier im Blog "Schutzkleidung" für mich gezeigt und Ende Juli habe ich euch etwas mehr Hintergrund gegeben, warum ich die manchmal brauche. Die Konfrontation mit der Trauma-Vergangenheit ist auch im Alltag ab und zu unvermeidbar, aber daneben gibt es immer mal wieder besondere Situationen, und dann sind Superkräfte sehr gefragt.


Vergangenes Wochenende war wieder mal so ein Moment und dafür habe ich mir ein besonderes "Bethioua"-Shirt nach dem Schnitt von Elle Puls genäht. Vorne drauf musste auf jeden Fall ein Glas voll "Strength", das war klar. Direkt daneben befanden sich auf dem Stoff drei leere Gläser, die habe ich gleich ebenfalls hinten mit Vliesofix bebügelt - und dann überlegt, ob ich sie mit applizieren soll oder nicht. Meine Große meinte, ich sollte sie rechts unten aufs Shirt nähen, leer.
Rechts unten, okay. Leer, nicht okay. Also habe ich noch was eingefüllt. ;-) Energy, fantasy, courage. Passt. (Naja, bisschen kleiner hätte ich schreiben können bei den unteren beiden Wörtern.)


Nach dem Vorbereiten des Vorderteils hatte ich dann so meine Schwierigkeiten, das Shirt so zu nähen, dass ich damit zufrieden war.
In der Originalversion hat es ja lange Ärmel, die habe ich einfach gekürzt und die waren dann, nun ja, ziemlich weit, was ich bei Ärmeln irgendwie gar nicht mag. Der Schnitt soll so sein, wie ich später bei Elke nachgeguckt habe, und bei ihr sieht das auch toll aus, aber an mir, ich weiß nicht, mag ich es nicht. Jedenfalls habe ich dann Bündchen an die Ärmel angenäht, um die Weite zu reduzieren, das ergab dann diese Zwischenversion hier:


Das mochte ich auch nicht, deshalb habe ich dann ein kibadoo-Strandkleid-Shirt darübergelegt (bei dem Schnitt sind die Ärmel ja nur angeschnitten) und habe die Ärmel praktisch komplett weggeschnitten, einen schmalen Saum eingeschlagen und umgenäht. Danach war es unter den Armen irgendwie schlabberig, also musste ich auch da noch Stoff wegnehmen.
Jetzt gibt es da Falten, als wäre es zu wenig Stoff, aber damit kann ich leben. ;-) Beim nächsten Mal - denn das nähe ich AUF JEDEN FALL noch einmal - ändere ich die Ärmel einfach schon vorher, dann klappt das bestimmt besser. 


Hier ist der wichtigste Grund, warum ich den Schnitt noch einmal nähen werde - die geile Rückenlösung! 


Hier noch besser auf einem Handy-Foto zu sehen ... ich steh da total drauf, wie die Streifen schräg zusammenstoßen. Davon MUSS ich noch mehr nähen, definitiv. 


Ansonsten, naja. Beim Tragen selbst hat das Superkräfte-Shirt wunderbar gewirkt, plus die Anwendung einiger Techniken, die ich inzwischen für solche Situationen erlernt habe, aber hinterher hat mich das Ganze doch deutlich eingeholt. Leider bin ich nicht Superwoman. 
Noch nicht. 
Aber ich arbeite dran. ;-)


Verlinkt bei RUMS.

Mittwoch, 2. September 2015

Faultier-Liebe


Heute mal eine Bilderflut, nicht entmutigen lassen! (-;


Die Kinder und ich haben eine Menge Lieblingstiere. Ja, das geht. Man muss nicht nur eine Sorte Lieblingstier haben, oder zwei. Es gehen durchaus auch mehr.
Dass wir Katzen gerne mögen, merken vermutlich auch die, die zum ersten Mal hier reinklicken. Wer uns länger kennt, weiß, dass wir zB auch Heuschrecken oder Eidechsen sehr gern haben.
Aber vermutlich wusstet ihr alle nicht, dass Tochter F und ich auf Faultiere stehen. Wir beide finden Faultiere unheimlich süß, diesen ganz speziellen, irgendwie unproportionierten Körperbau, diese gemütliche und doch anmutige Art, wie sie sich in den Bäumen fortbewegen, diese kleinen, freundlichen Gesichter ... einfach toll! 
Deshalb heute mal Genähtes mit Faultieren. :-)


Faultier-Shirt im Doppelpack aus grünem Uni-Stretch-Jersey von Michas Stoffecke (in 98/104 ist es "Xater", in S ist es "Fanö", beides Farbenmix) mit appliziertem Faultier.


Bei uns hängen (leider?) eher nur Katzen ab und keine Faultiere ... 



Und wenn ihr bis hier unten durchgehalten habt, noch etwas ganz Winziges: Streichholzschachtel-Faultierbabys mit Bettchen. Die habe ich neulich mal auf Pinterest gesehen und musste ich unbedingt nachbasteln.


Eines habe ich an jemanden verschenkt, der gerade erst selbst ein echtes Faultierbaby im Arm halten durfte, das andere wohnt nun bei meiner Tochter.
Wir haben Faultiere bis jetzt nur im Zoo getroffen, aber vielleicht schaffen wir es ja auch eines Tages?


Dienstag, 1. September 2015

Streifen-Katze


Am Wochenende haben wir nicht nur zum zweiten Mal den Geburtstag einer unserer Omas gefeiert (siehe dazu meinen Eintrag von gestern), sondern auch den meines Bruders. Meine Brüder beschenke ich schon seit gefühlten Jahrzehnten nicht mehr - und sie mich nicht -, aber die kleine Tochter des erwähnten Bruders ist zweieinhalb und da ist mir jede Gelegenheit für ein Geschenk willkommen. :-)


Ich habe auf Pinterest ein Board namens "Miau" und da haben sich schon so viele wunderbare Katzen-Ideen angesammelt, wie ich ohnehin nie umsetzen werde können, leider. Aber zwei, drei Anregungen sind nun zu dieser weichen Jersey-Kissen-Katze verschmolzen, die ich aus Stoffprinzessin-Blockstreifen genäht habe.
Das Gesicht ist appliziert und im allerletzten Moment, 5 min vorm Aufbruch, hat die Katze noch ein Kleid aus rot-pinken Stoffprinzessin-Blockstreifen bekommen, das konnte ich dann aber nicht mehr fotografieren. ;-)
Dafür hab ich mich sehr über das Strahlen der kleinen Nichte gefreut, als sie die Katze ausgepackt hat, normalerweise soll sie nämlich bevorzugt "nützliche" Geschenke von uns bekommen, also in meinem Fall Kleidung.


Verlinkt bei Creadienstag, Herzensangelegenheiten.