Donnerstag, 6. Juli 2017

Ein Jahr *ArbeitaußerHaus*


Vergangenen Freitag war es ein ganzes Jahr her, dass ich nach 14 Jahren begonnen habe, außer Haus zu arbeiten. Seit einem Jahr arbeite ich nun 30 Wochenstunden im Dokumentengeschäft einer großen Bank und bin Montag bis Freitag täglich dreieinhalb bis vier Stunden unterwegs, um zum Büro und wieder nach Hause zu kommen.
Die abwechslungsreiche Arbeit macht mir immer noch viel Spaß, nicht zuletzt auch wegen des tollen Arbeitsklimas mit den netten Kolleginnen und Kollegen. Da habe ich wirklich Glück gehabt!
Weniger Spaß machen mir das Pendeln und das frühe Aufstehen. Passend dazu das heutige Shirt bzw. vor allem die Appli.



Falls ihr geduldig seid, ist hier noch ein Video, das zeigt, wie schnell mein Jahr vergangen ist (Musik ist "Breathing in a fatal stillness von Thanks):



Verlinkt bei RUMS.

Mittwoch, 28. Juni 2017

DANKE!♥



Heute darf ich mich ganz, ganz herzlich bei Alles für Selbermacher bedanken. Kurz vor meiner Abreise nach Lesbos kam mir die Idee, Label für die Upcycling-Produkte von Lighthouse machen zu lassen, und ich habe bei Alles für Selbermacher wegen einer Kooperation angefragt. Eigentlich hatte ich mir gedacht, dass wir uns die Kosten für die Label vielleicht teilen könnten, aber Alles für Selbermacher war so nett und großzügig, gleich die Kosten für alle 1000 Stück selbst zu übernehmen. DANKE DANKE DANKE!!!♥♥♥ So toll von euch!
Nach einer langen Postreise sind die Label nun endlich in Skala Sikamineas angekommen, haben dort für große Begeisterung gesorgt und Nikos konnte schon einige auf Probetaschen aufnähen. Sieht super aus, finde ich!
Gerade gestern fand eine Vorbesprechung für eine neue Kooperation zwischen Lighthouse und einem Camp der Caritas statt, in deren Rahmen auch wieder Taschen aus Dinghies/Lifejackets genäht werden sollen. Da kommen unsere tollen Label gerade recht! Vielen herzlichen Dank! Ευχαριστώ πολύ!

Dienstag, 13. Juni 2017

Lesbos mit Lighthouse Relief, 23.5.- 6.6.




Auch in diesem Jahr habe ich wieder zwei Wochen "glückliche Auszeit" von meiner Alltags-Verantwortung genommen und statt Büro und Familie in Österreich zwei Wochen bei einer NGO in Griechenland mitgearbeitet, dieses Mal bei Lighthouse Relief im Norden von Lesbos im winzigen Dorf Skala Sikamineas.
Zwei Wochen lang habe ich dort Spotting gemacht (Ausschau halten nach ankommenden Flüchtlingsbooten: tagsüber mit dem Teleskop oder nachts mit dem Nachtsichtgerät), im Landing Team auf hereinkommende Alarmrufe gewartet, um beim entsprechenden "Biep" an die genannte Stelle zu laufen, von wo wir mit dem Auto zu eben gelandeten Refugees brausten; im Eco Team beim Beach Cleaning mitgemacht und beim Upcycling recht viel genäht.


Vom Spotting zeige ich nicht viele Bilder, weil es bildtechnisch eher unspektakulär ist (aufs Meer starren ...), und den lustigen Funkverkehr, der ebenfalls belauscht wird (This is NATO warship calling Frontex vessel for radio check. Over. etc), kann man leider nicht mitschneiden. Von den Landings zeige ich kaum Bilder, weil ich so schüchtern bin und die Leute nie fragen wollte, ob es eh ok ist, wenn ich sie fotografiere. (Obwohl ich umgekehrt immer wieder von ihnen gefragt und fotografiert wurde.)






Aber! Das hier ist ja ohnehin in erster Linie ein Nähblog! Also kann ich eine Menge Bilder vom Nähen zeigen. Fürs Upcycling von Schwimmwesten- und Dinghy-(Schlauchboot)-Material hatte ich vor meiner Abreise schon nach Schnitten gesucht und dankenswerterweise großzügige Unterstützung von Farbenmix bekommen.♥♥♥ Upcycling-Manager Nikos hat sich über die Schnitte und CDs von euch riesig gefreut!






In meinen dienstfreien Zeiten bzw. während der Landing-Dienst-Bereitschaft habe ich mich dann zögerlich mit der Industrie-Leder-Nähmaschine vertraut gemacht. Nikos hat mir geduldig alles erklärt, trotzdem habe ich allerhand Mist gebaut und vor allem in der ersten Woche mehr Zeit mit technischen Problemen als mit Nähen verbracht. Insbesondere, als Nikos einige Tage nicht da war, mir eine Nadel abgebrochen ist und ich dann schlauerweise die neue Nadel, natürlich ohne es zu wissen, verkehrt herum eingeschraubt habe, weil ich nur auf den oberen Teil der Nadel geachtet hatte (Industriemaschinen verwenden ja Rundkolben- und nicht Flachkolbennadeln. Aber am unteren Teil der Nadel gibt es auf einer Seite eine Einkerbung, könnte man ruhig bemerken ...). Und dann habe ich noch Unmengen an Versuchen gebraucht, bis ich es geschafft habe, ganz alleine den Unterfaden richtig aufzuspulen (wird an einer extra Apparatur rechts von der Maschine gemacht).




Beim Arbeiten mit Dinghy habe ich zuerst draußen aus den riesigen Bootsteilen meine gewünschten Teile zugeschnitten, dann alles, da meistens ziemlich schmutzig, gründlich mit Schlauch und Bürste gereinigt und zum Trocknen am Zaun aufgehängt. :-) Später waren Stylefix und Klammern willkommene Helfer.




Insgesamt habe ich in den zwei Wochen zwischendurch 21 Teile genäht. Meine "Mission" war es vor allem, Prototypen anzubieten, auf deren Basis in Zukunft in einem der Flüchtlingslager auf Lesbos Produkte aus Booten und Schwimmwesten Produkte hergestellt werden können.
Zuallererst habe ich eine "LustUNDLaune"-Tasche von Farbenmix probiert, um Material und Maschine kennen zu lernen. Dann habe ich einen ersten Versuch für einen einfachen Rucksack mit Krempel-Verschluss gemacht (ein Rucksack stand ganz oben auf der Wunschliste von Lighthouse), zwei zusammenklappbare Kissen und ein Utensilo (ein Versuch, auch das Innenmaterial der Westen sinnvoll zu verwenden). Von meinem Rucksack-Modell durfte ich dann gleich fünf Stück als Geschenk für die Crew des Rettungsbootes von "Pro Activa" nähen, die Lighthouse dankenswerterweise immer wieder beim Abtransport des eingesammelten Mülls von schwer zugänglichen Stränden helfen.





Gegen Ende der zweiten Woche, als ich schon recht gut mit der Nähmaschine zurecht kam, habe ich mich wieder an meine alten Fähigkeiten aus Österreich erinnert ;-) und es mit Applizieren versucht ... natürlich nicht allzu kompliziert. So sind noch einige "Joker"-Bade/Einkaufstaschen und noch ein paar Lust-und-Laune-Taschen entstanden.




Alle diese Taschen&Co sind nun in Skala Sikamineas bei Lighthouse geblieben, die meisten als Vorlage für weitere Produkte, manche für andere Volunteers.
Ich habe mir einen großen Koffer voll Material mitgenommen und werde nun an den Wochenenden alles zu Taschen verarbeiten, die ich dann über Instagram/Facebook oder den Blog zum Verkauf anbieten werde, um den Gesamterlös wiederum an Lighthouse Relief zu spenden.

Was fehlt jetzt noch? Natürlich Cat Content. ;-)
Als ich im Spätwinter bei meinem Mann angefragt habe, ob es ok wäre, wenn ich wieder nach Lesbos fahre, hat er sofort geantwortet: Aber nur, wenn du versprichst, keine Katze mitzubringen. Tja, schade. Ok. Aber die griechischen Kater vom Vorjahr haben sich nie mit den österreichischen Katzen zusammengerauft und wir leben nun schon ein ganzes Jahr in einem geteilten Haus, da machen noch mehr Katzen nicht so viel Sinn.
Aber! Direkt vorm Lighthouse Office gab es eine graue Katzenmama mit zwei roten Babys♥♥ ... da hatte ich jeden Tag sehr viel Freude beim Beobachten, Kuscheln und Spielen!




Der hier ist angeblich der Papa ... den hätte ich auch sehr gerne mitgenommen - ein riesiger Kerl!




Weil mir Tiere sehr am Herzen liegen und ich dieses Jahr keine weiteren adoptieren konnte, habe ich Rebecca aus Mytilini, die mir letztes Jahr beim Mitnehmen der beiden Kater sehr geholfen hat und die sich auf Lesbos intensiv um streunende Hunde und Katzen kümmert, vor meinem Aufenthalt gefragt, womit ich sie unterstützen könnte. Sie hat sich Antiparasitenmittel gewünscht. Zum Glück ist meine Freundin D. Tierärztin und hat eine Freundin, die bei Zoetis, einem großen Pharmakonzern für Veterinärprodukte, arbeitet. Zoetis war sehr, sehr großzügig und hat uns Mittel gegen Zecken, Flöhe und Würmer im Verkaufswert von über 4000 EUR gespendet. Rebecca war riesig froh, als ich ihr diese tolle Spende überreichen konnte. Ganz, ganz herzlichen Dank an Zoetis!♥


(Falls ihr euch vorstellen könnt, selbst einen Hund oder eine Katze aus Lesbos zu adoptieren, Rebecca sucht das ganze Jahr über immer wieder nach guten Plätzen für Tiere. Sie hat dazu eine eigene Facebook-Gruppe, in die sie euch gerne aufnimmt: Lesvos Stray Dog & Cat Adoptions) 

Zurück in Österreich hat mich der Alltag wieder, schade. Aber am vergangenen Wochenende habe ich schon mit dem Vernähen des Materials aus meinem Koffer begonnen.
Herzlichen Dank noch einmal allen Unterstützern!♥
Volunteering mit Lighthouse Relief kann ich wärmstens weiterempfehlen.


Verlinkt beim Creadienstag.

Montag, 22. Mai 2017

Wollglück

Manchmal passieren im Leben so richtig wunderbar gute Dinge. Dinge, die so schön sind, dass man ein herrlich warmes Gefühl in sich bekommt, die ganze Zeit nur noch grinsen kann und sich bemühen muss, nicht dauernd auf und ab zu hüpfen. :-))
Begonnen hat alles im Jänner, als ich bei Susanne auf Instagram und dann auch im Blog gesehen habe, wie sie wieder einen ihrer tollen Pullis angestrickt hat. (Ich gehe davon aus, dass ihr wisst, dass ich a) eine totale Frostbeule bin und b) ganz furchtbar auf Strickpullis stehe.) Ich habe ganz frech und freundlich, nur dezent meine Begeisterung verbergend, kommentiert, ob der denn für mich wäre? Und Susanne machte eine Bemerkung in die Richtung, dass ihr das Rosa in diesem Pulli ohnehin nicht so gut gefiele und naja, mal sehen.
Im Laufe der Wochen entwickelte sich Susannes Pulli dann weiter, ich weiterhin als Zuschauerin bei Instagram dabei, aber selbst als sie fragte, ob ich die Ärmel eh auch lieber länger als kürzer trage, dachte ich noch, dass sie den Pulli wohl letztlich doch für sich selbst stricken würde.


Denn mal ehrlich, soo viel Arbeit ... für mich? Irgendwie unvorstellbar. 

Und dann habe ich doch glatt letzte Woche in meiner Zustell-Kiste in der Garage ein hübsches Päckchen stehen und packe ehrlich ehrlich wirklich echt diesen Traum-Pulli aus.
Waaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah.
Ich meine: Waaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah!!!
Also so richtig speziell perfektes Glück.

Liebe Susanne, auch an dieser Stelle ganz, ganz herzlichen Dank für diesen Traum-Pullover!♥♥♥
Ich bin sehr glücklich damit und werde ihn rauf und runter tragen.
Ich hab verstanden, dass du keine Gegenleistung dafür erwartest, aber ich freue mich trotzdem, falls du auch etwas Gewerktes von mir brauchen kannst.


Donnerstag, 18. Mai 2017

Eigenbau-Dings

Hier ist eine Eigenbau-Winzpulli-Shirt-Kombination, die ich mir vergangenes Wochenende genäht habe, immer noch in dem Pessimismus, dass es wahrscheinlich niemals warm genug werden würde, um mit kurzen Ärmeln das Haus zu verlassen.
Inzwischen sind die Außentemperaturen zwar auf über 20° gestiegen, aber 1. hat der Pulli ohnehin nur maximal Dreiviertelärmel und 2. ist es bei mir im Büro ganzjährig klimaanlagenbedingt a****kalt, da trage ich sowieso immer Pulli und/oder Strickjacke (heute zB zwei Strickjacken übereinander).
Der Pulli hätte eigentlich langärmelig und hüftlang werden sollen, aber dann habe ich von dem schönen Farbverlauf-Sommersweat von Astrokatze immer mal wieder ein Stück herausgeschnitten, wenn ich wieder ein schönes Orangegelb oder Gelbgrün für eine meiner Decken gebraucht habe, und so war nun nicht mehr sehr viel davon übrig. Deshalb habe ich stattdessen einen gekauften Kurzpulli als Inspiration zur Hand genommen und dieses eigenwillige Teil hier genäht.

Für darunter (denn bauchfrei ist nicht ganz altersgemäß für mich und auch nicht bürotauglich) habe ich ein ärmelloses Shirt nach dem Top von MAlotty gemacht. Und ab jetzt nähe ich mutig doch zwei, drei Kurzarm-Teile. :-)






Verlinkt bei RUMS.

Dienstag, 16. Mai 2017

Klein und bunt


Für bunte Kleinigkeiten ist zwischendurch immer mal wieder Zeit. Meine liebe Sitznachbarin im Büro hat zum Geburtstag von mir ein Mugrug (oder heißt es "einen" Mugrug?!?) bekommen, einen dieser  Tassen-Teppiche, die ich zwar eigentlich für weitgehend nutzlos halte, aber andererseits im Büro für durchaus dekorativ. Und als kleines Geschenk sind sie in der Arbeit für Kolleginnen nahezu perfekt. (Noch, muss ich dazusagen, denn im zweiten Quartal 2018 übersiedelt mein Unternehmen an einen neuen Standort, wo nach dem Clean-Desk-Prinzip gearbeitet wird und man sich jeden Tag seinen Arbeitsplatz neu finden wird müssen. Da ist es dann vorbei mit netter Schreibtischdeko, es sei denn, man bringt sie jeden Tag wieder neu mit.)


Einem Guardians-of-the-Galaxy-Fan habe ich die obige Postkarte genäht und die Karte unten war für meine liebe Fast-Mutter zum Muttertag.♥


Verlinkt beim Creadienstag.

Donnerstag, 4. Mai 2017

Punkt-MAlotty


Also, ich sage es mal in aller Deutlichkeit: Mit diesem Frühling bin ich bisher nur mäßig zufrieden. Zwar gab es in der zweiten Märzhälfte ein paar wunderbar warme Tage, wodurch die Landschaft ringsum angenehm früh mit frischem Blattgrün geschmückt wurde, aber seither ...? Das Wetter ...?
Gut, schön grün ist es immer noch ringsum, ABER. Heizen im Mai?
Nähtechnisch habe ich mir jedenfalls eine neue Shirt-Pulli-Kombi gemacht und selbst die trage ich noch mit einer Jacke drüber.


Schnittmuster MAlotty/Ki-ba-doo.
Verlinkt bei RUMS.

Donnerstag, 27. April 2017

Fashion Revolution Week 2017 #Haulternative


Auch in der Fashion Revolution Week 2017 wollen wir daran erinnern, dass 2013 in Dhaka beim Einsturz des Rana-Plaza-Gebäudekomplexes 1127 Menschen ihr Leben dafür lassen mussten, dass wir billige Markenkleidung einkaufen können.
Susanne Mamimade hat auf ihrem Blog wieder eine Aktion dazu laufen, bei der in diesem Jahr Alternativen zum Mode-Hamsterrad gezeigt werden sollen ... #Haulternatives.
Deshalb habe ich mir nicht einfach etwas Neues genäht, sondern habe etwas Altes neu genäht. :-)
Hier sind als Grundlage dafür fünf Shirts, die ich mir in 2013 genäht habe:



Schon lange habe ich sie nicht mehr getragen. Das lilafarbene habe ich über die Facebook-Gruppe "Handmade Secondhand Österreich" weiterverkauft, die anderen vier werden regelmäßig einer weiteren Verwendung zugeführt. Erste Schnippsel habe ich zB hier hineingenäht:



Sehr gerne habe ich mich auch bei diesen Shirts bedient, um daraus bestimmte Farbton-Stückchen für Loops oder Decken auszuschneiden. Vor dem gegenständlichen Shirt-Projekt war der aktuelle Stand so:




Ich habe mir einen Kombi-Stoff aus meinen Regalen gesucht, dazu einen neuen Schnitt ausgedruckt, damit ich nicht immer dasselbe nähe, und mich mit pelziger Unterstützung ans Werk gemacht:



Jetzt habe ich als Ergebnis ein neues Shirt, von dem ich wieder nicht ganz sicher bin, ob ich es besonders oft tragen werde. 



Ich fürchte nämlich, dass dieser Braunton mir irgendwie gar nicht steht. Dazu bin ich viel zu blass.



Aber ich habe meine Sommerfarbe noch in Arbeit. (-; Das könnte also noch besser werden. Und falls nicht, schenke ich das Shirt entweder meiner Großen, die schon gesagt hat, dass es ihr gefällt, oder ich stelle es nach dreimal Tragen in oben genannter Facebook-Gruppe zum Verkauf ein ... damit habe ich gleich noch zwei Haulternatives gefunden. :-))




Schnittmuster: Lady Pepe/Mialuna
Verlinkt bei RUMS.
Verlinkt bei Susanne Mamimades #Haulternative.

Mittwoch, 26. April 2017

Emoji MAlotty


Nachdem alle Wunsch-Decken fertig genäht sind, habe ich nun endlich diese Wunsch-Kombi für meine Tochter gearbeitet ... ein Glück, dass ihr nach fast einem Jahr Wartezeit überhaupt der Stoff noch halbwegs gefällt. ;-) 

Eigentlich hatten wir als Loch-Appli auf dem Pulli einen Stern in Neon-Orange geplant, aber irgendwie wollte mir das dann nicht so recht zu den Emojis darunter passen. Meine Tochter hat meinen alternativen Smiley-Vorschlag sehr schnell mit "Mach doch den Diamanten" erledigt und so ist es ein Diamant geworden. Ob die feinen Verästelungen viele Wäschen lang so bleiben werden, weiß ich noch nicht. ;-)


Verlinkt beim Teens Point.

Freitag, 21. April 2017

Crowdfunding, Postproduktion Teil 4


GESCHAFFT!!!!!!

Ich freu mich so! Am Mittwochabend vergangener Woche, also schon vor zehn Tagen, habe ich diese Decke oben im Bild fertig bekommen. Es war die letzte noch fällige Wunsch-Decke aus meinem Crowdfunding im November/Dezember des Vorjahres. Eine liebe Nähkollegin aus Vorarlberg war so extrem nett und geduldig, von sich aus anzubieten, dass sie die letzte Decken-Empfängerin in der Reihe der Wunschdecken-Spender sein würde, wofür ich ihr wirklich sehr dankbar war und bin; trotzdem hatte ich zuletzt schon ein sehr schlechtes Gewissen, weil das alles so lange gedauert hat.
Aber irgendwann konnte ich doch auch dieses Endlosprojekt zu Ende bringen. :-)

Klaudia hat sich eine Jersey-Streifen-Regenbogen-Decke gewünscht, so etwas hatte ich vorher noch nie genäht, also auch nähtechnisch eine kleine Herausforderung. (Jersey-Quadrate aneinander nähen funktioniert nämlich etwas besser, das verzieht sich nicht so leicht ... aber je länger es wird, desto mehr möchte der Jersey in eine bestimmte Richtung und es wird ein wenig schief ... etwas knifflig. Aber durchaus im Machbar-Bereich.)

Inzwischen ist die Decke auch gut bei den neuen Besitzern angekommen und wird fleißig bekuschelt. Ich habe endlich ein seit vier oder fünf Monaten versprochenes Shirt für meine Tochter zugeschnitten, allerdings noch nicht genäht, und habe einige weitere Projekte im Kopf, darunter auch, ich trau es mich fast nicht zu schreiben, ein, zwei ... Decken. Ich muss wohl spinnen.
Habt ein gutes Wochenende!

Freitag, 31. März 2017

Ein Regenbogen für Judi


Nicht so praktisch ist, wenn man mich als Tante hat. Da kann es schon mal passieren, dass man sich von seiner Tante etwas zum Geburtstag wünscht und dann muss man allen Ernstes zwei Monate lang auf dieses Etwas warten.
Ich meine, zwei Monate.
Hallo?
Gehts noch?
Meine arme kleine Nichte.
Ende Januar hatte sie ihren vierten Geburtstag. Nachdem sie bei den letzten Gelegenheiten meine als Überraschung genähten Dinge im ersten Moment manchmal toll und manchmal nur sehr mittelmäßig fand, habe ich diesmal über ihren Papa angefragt, was sie denn gerne hätte - vielleicht etwas nicht Genähtes? Sehr überrascht nahm ich die Antwort zur Kenntnis, nämlich: Puppe Judi wünscht sich bitte Unterhosen.
Ok. Ja gut, so ist das, wenn man fragt. Man kriegt Antworten. ;-) Alles prima.
Ich habe also um eine Vorlage gebeten und schon nach drei oder vier Wochen eine Hose von Judi erhalten. Erfreulicherweise hatten wir eine schnittgleiche Puppe zuhause (oben im Bild, das ist nämlich gar nicht Judi, sondern unsere Puppe) ... und so habe ich nur noch zwei dringende Wunschdecken genäht, bevor Judis Unterwäsche an der Reihe war.

Damit sich das Warten wenigstens gelohnt hat, hat Judi nun gleich einen ganzen Stapel Unterhosen bekommen und dazu noch Jeans und ein Shirt. Anfang der Woche habe ich die Sachen verschickt und meine kleine Nichte hat mir in der Zwischenzeit versichert, dass Judi sich sehr darüber freut. Puh! :-)

Dienstag, 28. März 2017

Crowdfunding, Postproduktion Teil 3


Langsam sehe ich Licht am Ende des Tunnels! Die vorletzte der Wunschdecken aus meinem Crowdfunding zugunsten von gestrandeten Flüchtlingen in der Türkei ist auf dem Weg zu ihrer neuen Besitzerin. Es ist die einzige Nicht-Jersey-Wunschdecke, eine Regenbogen-Streifen-Decke fast ausschließlich aus Kaffe-Fassett-Stoffen. Nur drei einfärbige Stoffstreifen sind Nicht-Fassett-Stoffe.

Die Spenderin hat sich auf der Rückseite ein graues Baumwoll-Fleece gewünscht, so etwas hatte ich  noch nie zuvor verarbeitet. Extrem dünn für Fleece, finde ich, deshalb habe ich noch als Zwischenschicht eine Lage dünnes Baumwoll-Volumenvlies eingearbeitet. So ist es zur Abwechslung fast ein richtiger Quilt geworden, auch nicht schlecht.

Natürlich habe ich die Decke spätabends fertig genäht und natürlich konnte ich da kein vernünftiges Foto machen. Deshalb habe ich extra vor dem Verpacken noch einen lieben Arbeitskollegen genötigt, mit mir Bilder machen zu gehen. Bügeleisen hatte ich keins mitgebracht und windig war es auch, aber immerhin, ich habe ein Bild bei Tageslicht für euch (siehe oben). :-))

Und damit BlogleserInnen bei mir mehr bekommen als Insta-Follower, wenn sie schon später informiert werden, hier noch ein Exklusiv-Foto vom gemütlichen Hand-Binding-Nähen. (Hinterher verbringe ich immer extra viel Zeit damit, die Decken von Katzenhaaren zu reinigen, uff.)


Verlinkt beim Creadienstag.

Dienstag, 14. März 2017

Crowdfunding, Postproduktion Teil 2


Lange nichts geschrieben hier. ;-) Ich stecke immer noch in der Produktion von Wunschdecken nach meinem Crowdfunding im November/Dezember. Die Decke hier habe ich "schon" vor zwei Wochen fertig bekommen und verschickt, hier habe ich mit dem Zeigen gewartet, bis ich sicher war, dass sie an ihrem Bestimmungsort gut angekommen war.
Es ist eine 16x11-bunte-Quadrate-Decke, bei der kein Quadrat sich wiederholt ... die machen im Zuschnitt ganz erstaunlich lange Arbeitszeit, von der ich lustigerweise jedes Mal aufs Neue überrascht bin.
Dafür sind diese Decken dann beim Ansehen umso interessanter, weil man immer wieder etwas Neues entdecken kann ... die neue Besitzerin hat mir das zu meiner großen Freude bereits bestätigt.
Leider ist es immer noch zu kalt, windig und nass im Garten, um eine Decke draußen liegend zu fotografieren, deshalb wieder nur ein schlechtes Indoor-Bild.


Auf der Rückseite wurde diesmal Sweat gewünscht, das hatte ich vorher noch nie probiert. So wird es zwar keine sehr kuschelige, aber dafür eine Allergiker-geeignete Decke, was natürlich ein großes Plus ist. 


Im Moment arbeite ich schon seit zehn Tagen an einer Regenbogen-Streifen-Decke ... hoffentlich wird sie bald fertig! Dann fehlt noch eine weitere Decke, bevor ich das Wunschdecken-Projekt abschließen kann.

Verlinkt beim Creadienstag.

Donnerstag, 23. Februar 2017

Dreimal Strick-Optik


Auch heuer habe ich in der kalten Jahreszeit wieder auf meinen Standard-Schnitt "Willi/Elli" von Mamu-Design zurückgegriffen, den mag ich immer noch sehr gerne.
Dieses Jahr habe ich mir gleich drei Shirts in Strickoptik genäht ... jetzt nehme ich mir mal die paar Minuten Zeit, sie in einem Blogeintrag zusammenzufassen.

Dieses Shirt hier habe ich schon im Dezember genäht, es ist aus einem Spoonflower-Jersey gemacht:


Hier ist eine Version aus buntem Znok-Jersey, da kann ich leider nur ein Handyfoto aus einem Hotelzimmer in London anbieten. ;-) Hab mir das Shirt vor zwei Wochen kurz vor einem Wochenend-Trip mit meiner Großen genäht.


Und hier noch eine Version aus grau-schwarzem Znok mit einem bunten Ärmel von dieser Woche.
Ich glaube, die mag ich am liebsten.


Verlinkt bei RUMS.

Dienstag, 7. Februar 2017

Crowdfunding, Postproduktion Teil 1


Bei meinem Crowdfunding zugunsten von syrischen Flüchtlingen in der Türkei, das ich im Dezember laufen hatte (DANKE für eure Unterstützung!♥), haben einige SpenderInnen die Option "Wunschdecke" gewählt und da bin ich nun nach Feierabend und vor allem auch am Wochenende noch fleißig am Abarbeiten.
Hier seht ihr heute zwei Versionen von "Decke schwarz/grau mit wenig Bunt" ... so ungefähr das beliebteste meiner bisherigen Decken-Designs, wie mir scheint. :-) ("Decken-Designs", pffff. Muster halt.)


Die zweite Version ist für eine besonders großzügige Spenderin entstanden, deshalb gab es hier als Draufgabe noch einen bunten Loop dazu.


Verlinkt beim Creadienstag.